22.09.2008 –Cartagena, wir verlassen dich
Nachdem uns der wirklich sehr hilfsbereite Marinachef vom YPC uns einen Liegeplatz während unserer baldigen Abwesenheit in Malaga organisiert, gehen wir nochmals in der Stadt, um Proviant für die nächsten Tage zu besorgen. Außerdem beschaffen wir uns aus dem Internet noch Wetterberichte für die nächsten Tage aus verschiedenen Quellen und damit haben wir dann die Qual der Wahl – von Sonnenschein bis Regen wird alles für die nächsten Tage vorhergesagt, teilweise finden diese Wetterereignisse auch zeitgleich statt, und wir wissen also exakt, wie das Wetter wird (oder nicht).
Mittags verlassen wir bei leichter Bewölkung und wenig Wind den Hafen von Cartagena und nehmen Kurs auf unser nächstes Ziel Malaga. Die Entfernung dorthin beträgt etwa noch etwa 190 nm und voraussichtlich werden wir die Strecke in drei oder vier Tagesetappen zurücklegen.
Nachdem wir wieder das offene Meer erreicht haben, werden wir von ordentlichen Wellen empfangen - es ist wieder das typische Hin und Her, das Rauf und Runter (wofür man im Prater für drei Minuten ein Vermögen bezahlt – hier gibt’s das kostenlos). Dabei ist der Wind leider nicht stark genug, um uns unter Segel voran zu Treiben. Erst nach mehr als der Hälfte der eher kurzen Strecke von 30 nm können wir Segeln.
Wir erreichen um sieben Uhr unser heutiges Etappenziel, den Ort Aguilas, wo wir zuerst versuchen, im kleinen Yachthafen Club Nautico de Aguilas einen Platz zu bekommen. Doch schon an der Einfahrt deutet uns der Tankwart, dass alles voll ist und wir sowieso besser im öffentlichen Hafen anlegen sollen - „dort gibt es genug Platz!“ (frei aus dem Spanischen übersetzt).
Auch im Puerto Comercial y Pesquero de Aguilas ist nichts frei und so werfen wir im Hafenbecken neben ein paar anderen Yachties unseren Anker. Wir lernen dabei noch einen netten Engländer kennen, der mit seinem Hund und Grace (sein Schiff) auf demselben Weg ist wie wir. Vielleicht treffen wir ihn wieder?
Abends gibt es Erbsenpüree mit Bockwurst – die Erbsen standen zum Quellen schon vor der Abfahrt aus Cartagena am Herd und haben die Schaukelei gut überstanden.
23.09.2008 - Almeria
Um 05.30 klingelt der Wecker. Die Nacht war sehr angenehm und ruhig, trotz Ankerliegeplatz.
Heute wollen wir schon früh los, damit wir den Hafen von Almeria noch bei Tageslicht erreichen. Ein kleines Frühstück muss aber sein - Kaffee, Tee und die letzten Stücke von Mutters Kuchen, der uns seit Muggia begleitet hat. Leider, denn allen schmeckte er vorzüglich, nein, nicht allen - Patricia war nicht total begeistert, nur wegen der paar Rosinen.
Es ist noch stockdunkel, als wir den Anker heben und gleich hinter der Fischereiflotte ins offene Meer ziehen. Es bläst guter Wind aus der richtigen Richtung und wir setzen sofort alle Segel. Doch leider verlässt uns dieser Wind bald wieder und so müssen wir unter Maschine reisen. Heute sind es 55 nm entlang der andalusischen Küste – kahle Berge und Dörfer mit lauter kleinen weißen Häusern – so sieht die Küste aus ca. 3nm Entfernung aus.
Die schlechte Prognose des gestrigen Wetterberichtes wird heute wahr – es beginnt zu regnen. Allerdings nach einer so langen Schönwetterperiode, wie wir sie seit unserer Abreise aus Muggia hatten, ist diese Abwechslung wirklich nicht schlimm. Außerdem werden wir von Delfinen begleitet, die immer wieder neben uns auftauchen – dieser Anblick ist jedes Mal aufs Neue ein Erlebnis.
Der regen wäre ja nicht schlimm, doch jedes Mal, wenn Wind aufkommt, und wir dann alle Segel gesetzt haben, verschwindet er so schnell, das man meinen könnte, unsere Segel stören ihn. Das geht so ein paar Mal. Als wir dann das Capo del Gata endlich umfahren haben und Almeria nur mehr ca. 15 nm entfernt ist, nimmt der Wind dann aber ständig zu. Unsere Tattoo wird ordentlich gewaschen und wir fast auch, wenn wir uns nicht noch im letzten Moment unter unserer schützenden Spreyhood versteckt hätten.
Nur mit unserer Genua, gerefft als Sturmfock werden wir nach Almeria geblasen. Uns ist nicht Wohl, als der Wind auch im Hafenbecken noch immer mit voller Kraft bläst und wir in die engen Kanäle des Club de Mar in Almeria einlaufen.
Wir melden uns pflichtgemäß über Funk an, doch dieses Unterfangen ist äußerst kompliziert, da wir unsere Spanischstunden leider noch nicht gehabt haben und in der Marina niemand englisch oder deutsch spricht. Irgendwie hören wir aber dann zumindest ein „okay, wir haben Platz für euch“ und so fahren wir hinein. Es ist sehr kompliziert und Werner und ich büßen unsere Sünden ab. Erst als wir dank tatkräftiger Mithilfe eines Marineros fest hängen, fällt uns ein Stein vom Herzen – diesmal ist es noch gut gelaufen!
24.09.2008 – Alcazaba und andere Sehenswürdigkeiten
Almeria macht auf den ersten Blick den Eindruck wie „Las Vegas“. Der Blick vom Meer erweckt den Eindruck, dass die Stadt erst vor kurzer Zeit völlig neu erbaut wurde. Lauter neue Hochhäuser und riesige Boulevards mit Palmenalleen lassen diesen Eindruck entstehen.
In der Touristeninformation erhalten wir zum Stadtplan aber dann doch die Information, daß es auch eine Altstadt gibt. Diese ist zwar nicht groß, jedoch wirkt das Zentrum sehr orientalisch und ist äußerst gepflegt. Überhaupt hab ich den Eindruck, dass Almeria eine recht wohlhabende Stadt sein muss, denn z.B. für eine normale Pizza zahlt man ca. 10 bis 12 Euro.
Natürlich muss man auch die Festung Alcazaba besichtigt haben (der Eintritt ist für EU-Bürger kostenlos), von wo man einen herrlichen Blick über die Stadt hat. Das Kastell ist auch sehr schön Restauriert worden und gibt ein bisschen Einblick in die Lebensweise arabischer Fürsten und ihrer Frauen. Die haben es sich sicher nicht schlecht gehen lassen. Das Land dahinter erweckt den Eindruck, als befände man sich in der Wüste. Extrem karg wirken die felsigen Hügel und Berge, und außer Kakteen gibt es kaum Pflanzen, die in dieser Umgebung wachsen. Das ist der Rahmen von Almeria.
Und natürlich darf ich nicht auf die mit riesigen Folien abgedeckten Feldern vergessen, die der ganzen Landschaft ein eher außerirdisches Aussehen geben. Hier wächst das Gemüse, welches bei uns daheim in den Supermärkten angeboten wird. Ich habe gelesen, dass diese Folien aus Mineralstoffen hergestellt werden, um die Verdunstung des Wassers aufzufangen. Denn sonst wäre diese Landschaft wirklich Wüste.
25.09.2008 – An der Mole von Motril
Die Fahrt von Almeria nach Motril ist unsere vorletzte Etappe, bevor wir uns für ein paar Tage nach Wien begeben. Die ca. 56 nm verlaufen sehr ruhig. Es ist bewölkt und fast windstill und so schmökern wir während der Fahrt in unseren Büchern. Ich bin dann noch ein bisschen fleißig und beginne das Cockpit zu polieren, bis es wieder richtig glänzt (zumindest eine Seite).
Die Fahrt führt entlang der Küste, die nicht sehr abwechslungsreich ist. Direkt am Ufer stehen leider meist hässliche Betonburgen oder riesige Reihenhausanlagen, dahinter schließen sich mit Folien überdachte Felder an, die die Landschaft bis zu den bald hoch ansteigenden Bergen fast vollständig bedecken. Im Hintergrund sind die monumentalen Talüberquerungen einer Autobahn zu erkennen.
Auch am Wasser tut sich nichts, nur ab und zu kreuzt ein Fischer unseren Weg. Motril erreichen wir nach knapp zehn Stunden Fahrt, um etwa 17.00 Uhr. Wir wollen im Real Club Nautico de Motril anlegen und fragen über Funk auf Kanal 9 an, wie es überall in Spanien üblich ist, ob es noch einen freien Liegeplätze für uns gibt – keine Antwort. Erst nach dem vierten Versuch kommt ein kurzes „No place“ zurück. Vielen Dank!
Glücklicherweise ist das jedoch heute kein Problem, sehen wir doch an der Mole zwei Segelyachten liegen und zwischen diesen und einem riesigen Seenotkreuzer ist noch eine Lücke frei. Noch während des Anlegemanövers bremst sich die Hafenpolizei neben uns ein und verlangen nach den Papieren. Und als Werner die letzte Leine festgemacht hat, ist die Rechnung auch schon ausgestellt – 16,00 Euro für 24 Stunden ist zwar nicht viel, jedoch erhält man wo anders für manchmal sogar weniger Geld neben Strom und Wasser auch noch gepflegte Sanitäranlagen. Hier zahlt man 16,00 Euro nur für das liegen an der Mole. Kurz danach hält auch schon der nächste Uniformierte an, diesmal ist es die Guardia Civil, wo wir offiziell einklarieren (=Passkontrolle). Dieser sehr freundliche Beamte versorgt uns aber dann noch mit dem aktuellsten Wetterbericht: Wind aus Osten und Regen ist für morgen angesagt.
Vor unsrem Schiff liegt ein Franzosenpärchen mit einem riesigen Hund auf einem nur 20 Fuß (=ca. 7m) langen Schiff. Ihre Reise führte sie nach Brasilien und von dort wieder zurück über den Atlantik in den Senegal, von wo sie nun am Weg in ihre Heimat sind , erzählt uns der sympathische Typ mit seinen Rastalocken - er hat uns gerade beim Anlegen geholfen. Das Schiff davor gehört einem Schweizer Paar, die am Weg nach Marokko sind. Auch mit ihnen plaudere ich ein wenig. Leider eigentlich viel zu kurz, denn jeder könnt sehr viel mehr von seinen Erlebnissen erzählen. Interessant ist übrigens, dass ihnen auf ihrer Reise schon einige Österreicher begegnet sind, uns aber noch keiner.
Werner und ich spazieren in die Hafensiedlung Motril, die hauptsächlich von Fischern und Hafenarbeitern bewohnt wird. Auch dieser Ort ist im Laufe der Zeit um viel zu viele Hotels und Ferienwohnungen erweitert worden, die aber jetzt schon sehr ausgestorben wirken und den Ort Trostlosigkeit erscheinen lassen. Der eigentliche Hauptort befindet sich 4 km landeinwärts.
Unser Hunger führt uns dann in eine richtige Hafenkneipe, wo wir von einer sehr beleibten und freundlichen Wirtin Platos combinados serviert bekommen, Schweinsbraten mit Pommes – schmeckte ausgezeichnet!
Gerade noch rechtzeitig sind wir an Bord der Tattoo als es doch wirklich zu regnen beginnt. Schnell können wir unser Cockpit noch dicht machen, doch das Nass ist nur von kurzer Dauer und bald fallen wir erschöpft in unsere Kojen.
26.09.2008 – Caleta de Velez
Caleta de Velez liegt ca. 30 km vor Malaga. Hier haben wir schon von Cartagena aus einen Platz für die nächsten zehn Tage reservieren lassen – hoffentlich hat das geklappt. Während ich diese Zeile schreibe sind wir noch etwa eine Stunde davon entfernt.
Aber bald werden wir es wissen. Eigentlich sind wir heute nur deswegen so zeitlich aufgebrochen, um dem angekündigten Regen zu entkommen. Es ist zwar jetzt bewölkt, die Sonne lächelt auch herab und vom Regen gibt es (noch) keine Spur. Doch der Himmel im Osten verheißt nichts Gutes, dunkle Wolken ziehen heran, sodass unsere Abfahrt um acht vielleicht doch nicht so unklug war.
Übrigens soll keiner Glauben, wir liegen nur faul herum. Während ich Tagebuch schreibe, muss Werner das Steuer hüten. Obwohl, steuern tut eigentlich Quaksi, unser Autopilot, aber trotzdem muss man wachsam sein, denn Fischer gibt es hier genug und trifft man auf einen, muss man am Autopiloten zur Richtungsänderung rechtzeitig auf einen Plus- oder Minusknopf drücken, um großräumig ausweichen zu können.
Kurz nach zwölf legen wir in im Hafen von Caleta de Velez an. Nun haben wir den ersten Abschnitt unserer Reise erfolgreich und fast ohne Pannen hinter uns gebracht. Insgesamt waren es 2088 nm, leider mussten wir auch von Ibiza bis hier her sehr viel unter Motor zurücklegen – der Wind wollte uns einfach nicht unterstützen.
Wir erkunden Caleta de Velez, doch leider gibt es auch hier nur mehr wenig ursprüngliches. So wie schon an den Orten vorher leben die Menschen hier größtenteils vom Tourismus, nach den Schildern zu schließen kommen die Gäste vorwiegend aus Großbritannien (we speak english) und Deutschland (Wir sprechen auch deutsch), wie man in der Auslage des Parkettbodenhändlers lesen ist. Kaufen sich die Urlaubsgäste hier wirklich Parkettböden? Naja, vielleicht für ihre neu erstandene Ferienwohnung – überall sieht man die Auslagen der Immobilienhändler, die voll geklebt sind mit Anzeigen für Wohnungen und Häusern, aber zu Preisen, die teilweise unvorstellbar hoch sind.
Abends kehren wir aber in ein spanisches Dorfwirtshaus ein, wo wir wirklich gut essen, und das für wenig Geld.
27.09.2008 – Die letzten Handgriffe
Heute erledigen wir noch ein paar kleine Arbeiten, wie zum Beispiel die Reparatur unserer Wassertankanzeige und die Befestigung der zweiten Servicebatterie im Bug. Der Schwimmer der Tankanzeige war nur etwas verschmutzt und nun funktioniert die Anzeige wieder tadellos.
Abends kochen wir Zucchini mit Parmesan und anschließend gibt es Schinken mit Melone. Unsere verderblichen Nahrungsmittel müssen nun aufgebraucht werden.
Dann treffen wir uns noch mit Christl und Wolfgang aus Nürnberg, die wir schon in Almeria kennen gelernt haben. Die beiden sind schon über ein Jahr auf ihrer alten Dame „Liv“ unterwegs, einer immerhin schon vierzig Jahre alten, aber wunderschönen und sehr gepflegten Segelyacht.
Sie wollten ursprünglich auch sofort in die Karibik, haben aber dann ihre Pläne geändert und sind nach Kreta gereist, wo sie überwintert haben. Dort lernten sie einen alten Engländer kennen, der sie in die Geheimnisse des Bergwanderns eingeführt hat. Heuer sind sie im April von Kreta losgesegelt, wo sie dann ab Sizilien auf einer ähnlichen Route unterwegs waren wie wir.
Die beiden sind sehr bodenständig und erzählen uns viel von ihren Erfahrungen und Erlebnissen. Wahrscheinlich werden wir uns im November auf Gomera wieder treffen, denn auch sie haben dort so wie wir einen Termin mit Freunden.
Kurz vor Einbruch der Dunkelheit legt ein polnisches Paar im Hafen von Caleta an, die von Kroatien kommen und auch am Weg zu den Kanarischen Inseln sind, wie uns die beiden Nürnberger erzählten. So lernen wir nach und nach immer mehr Gleichgesinnte kennen.
28.09.2008 – Malaga muss man gesehen haben
Heute wird Malaga besichtigt. Anlass ist aber vor allem die morgige Heimreise, damit wir auch wirklich rechtzeitig zum Flughafen kommen.
Nun muss ich aber Werner wecken, damit wir nicht zu spät wegkommen, um von der Stadt doch etwas zu sehen.
Um halb zwölf stehen wir an der Autobushaltestelle. Im Büro der Marina, wo ich mich vorher nach den öffentlichen Verbindungen nach Malaga erkundigt habe, waren die Auskünfte sehr dürftig. Abgesehen von den grundsätzlichen Verständigungsschwierigkeiten – „ich nix verstehen spanisch“ – ist von diesen Leuten wahrscheinlich noch nie jemand mit dem Bus nach Malaga gefahren. Notdürftig konnte mir unser Marinero zwar die Lage der Bushaltestelle beschreiben, doch die kannte ich schon. Fahrtdauer oder Abfahrtszeiten kannte niemand.
Es gibt auch keinen Fahrplan im Wartehäuschen und es regnet. Werner ist glücklicherweise mit einem Regenschirm ausgestattet. Und um 11.40 fährt doch tatsächlich der Bus, der uns nach Malaga bringen soll, in die Station ein. Die Fahrtroute führt entlang der Küste durch die Vororte von Malaga bis direkt in das Zentrum der Stadt.
Wenn man die Vororte sieht, glaubt man gar nicht, wie schön das Zentrum von Malaga eigentlich ist, obwohl auch dort vieles im Umbau ist. Manche Stadtteile, wie der Hafen zum Beispiel sind derzeit eine riesige Baustelle. In den Vororten reiht sich ein Wohnturm neben dem anderen, eine Reihenhaussiedlung reiht sich neben die nächste Reihenhaussiedlung, als eine endlose Reihe an Reihenhäusern. Unvorstellbar, dass sich hier in der Ferienzeit Millionen von Feriengästen den eher knapp vorhandenen Strand teilen müssen. Die ursprünglichen Ortskerne dieser Vororte sind leider fast vollständig geschliffen worden oder man hat sie in Beton eingesperrt.
Wir treffen nach einstündiger Fahrt am Busbahnhof in Malaga ein und warten erst einmal, bis sich die Wolken beruhigt haben. Bewaffnet mit einem Ministadtplan aus der Touristeninformation streben wir nun allen wichtigen Gebäuden dieser Stadt zu. Dazu gehört natürlich das Picasso-Museum und sein Geburtshaus, die wirklich sehr beeindruckende Kathedrale und der Hafen, der, wie schon erwähnt, leider eine riesige Baustelle ist.
Wir müssen unsere Tour leider immer wieder wegen unkontrollierbarer Wassereinbrüche im Stadtzentrum unterbrechen. Während einer dieser Zwangspausen sitzen wir in einem Kaffeehaus, wo es nicht leckt, und wo gleich nebenan die Menschenmassen in Schlangenformation auf den Einlass in das sicher sehr tolle Picasso-Museum harren, sicher in der Länge von hundert Metern oder noch mehr. Wir gönnen uns dieses Vergnügen nicht und bestaunen die für uns leichter erreichbaren Sehenswürdigkeiten – und davon hat die Stadt ausreichend zu bieten.
Beide sind wir von der Vielfalt Malagas beeindruckt und nachdem wir ja nun doch schon Profis in punkto Stadtbesichtigungen sind, beurteilen wir Malaga mit der Höchstnote, gleichauf mit Palermo (das ist aber leider schon wieder Vergangenheit).
Die Rückfahrt verläuft so wie die Anreise ohne besondere Vorkommnisse. Ärgerlich war nur, dass uns der Kellner des Busbahnhofsrestaurant, wo wir die Wartezeit auf den Bus verbringen mussten, wirklich frech betrogen hat. Für ein Bier hat uns dieser Kerl vier Euro verrechnet, obwohl es auf der Karte kein einziges Getränk um diesen Preis gab.
Auch hier war die sprachliche Hürde leider etwas zu hoch, um sich gegen diese Art von Nepp zu wehren. Wir werden ab nun unsere Spanischkenntnisse vertiefen.
„Hasta Luego!“
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